S A T   N A M

Die Kraft der inneren Wahrheit

 

Jeder Mensch hat eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte die ihn definiert und an der er jeden Tag weiterschreiben darf. Wir leben und erschaffen diese eigene Geschichte immer und immer wieder, wiederholen ihre Worte, Bilder, Melodien, Gefühle und Handlungen in jeder Art und Weise wie wir dem Leben begegnen. Wir dürfen dabei aber nicht vergessen, dass wir nicht nur unsere Gedanken sind und es eine Geschichte vor uns gab die unsere gegenwärtige Realität beeinflusst. Die Summe all dieser Teile definiert diesen Moment und zwar aus so viele unterschiedlichen Blickwinkeln wie es Menschen auf der Welt gibt. Daher leben wir alle gleichermaßen in einer ähnlichen und zugleich unterschiedlichen Wahrheit mit dem was wir empfinden. So hat jeder Einzelne zugleich Recht und Unrecht.

Als Psychologin ist es mein tiefster Wunsch jedem der zu mir kommt einen Raum zu geben. Einen Raum indem Gedanken in Worte gefasst und zum Ausdruck gebracht werden können. Ein Raum indem es um Entwicklung und Wachstum gehen darf, um ein Erkennen und Ordnen, Loslassen und Verändern, Annehmen und Anerkennen. Das größte Potential eines Menschen liegt für mich in seiner Geschichte, in seiner Art die Welt wahrzunehmen und ihr Ausdruck zu verleihen. Daher ist sie der Schlüssel und zugleich das größte Geschenk im Leben.

Wir haben jedoch verlernt dieses Geschenk als solches zu erkennen. Uns als solches zu erkennen. Hatten wir überhaupt je die Gelegenheit dazu? Wir leben in einer Gesellschaft die es sich nicht erlaubt Gefühle auszudrücken, aus Angst vor Zurückweisung, davor nicht normal zu sein oder etwas falsch zu machen. Aus diesem Grund verstecken wir uns allzu oft vor uns selbst, lenken uns ab, bleiben in Beziehungen und Situationen die uns nicht gut tun, weil es einfacher ist anstatt etwas zu verändern.

Entwicklung ist Bewegung. Bewegung ist Leben. Veränderung ist das natürlichste auf der Welt und all unsere Zellen ändern ihre Mikrostuktur jeden Tag, ob wir es wollen oder nicht. Doch liegt es an uns zu entscheiden ob und vor allem wie wir an diesem Spiel teilhaben wollen, uns auf den Weg machen unsere eigenen Muster, Gewohnheiten, Gefühle in all ihren Anteilen zu erkennen und dieser Lebenszeit einen Sinn geben möchten oder nicht. Zu leben ist eine Entscheidung, bewusst zu leben eine Chance und unser Potential zu erkennen nur eine Frage der Zeit.

Um auf dem österreichischen Markt arbeiten zu dürfen, muss ich eine klinische- und gesundheitspsychologische Ausbildung gemacht haben und in einer vom Bundesministerium erstellten Liste stehen damit ich Menschen mit psychischen „Störungen“ be-handeln darf. Meine Intention hinter meiner Arbeit wird niemals die Be-handlung einer „Störung“ sein, dennoch bin ich momentan inmitten dieser Ausbildung, um dieses System in ihren Grundlagen zu verstehen und es möglicherweise einmal verändern zu können. Zugleich mache ich momentan das psychotherapeutische Propädeutikum, um als Therapeutin arbeiten zu können.

Das bedeutet nicht, dass ich nicht als Psychologin tätig bin. Meine Art mit Menschen zu arbeiten ist keine rein psychologische Art. Meine Arbeit geht in die Tiefe und berücksichtigt ein körperliches, emotionales und spirituelles Zusammenspiel der Wahrnehmung. Ich arbeite als Psychologin nach den aktuellen wissenschaftlichen Standards, darf jedoch keine Diagnosen erstellen und möchte das auch nicht. Dennoch nutze ich alle mir zur Verfügung stehenden Techniken und verbinde sie mit all jenen aus der Yoga- und Aromatherapie um Blockaden zu erkennen, wahrzunehmen und sie zu lösen.

An sich selbst arbeiten zu wollen ist eine Chance sich zu entwickeln und seine eigene Geschichte besser zu verstehen. Es ist Arbeit die mit Veränderung verbunden ist. Aus diesem Grund ist es mein höchster Anspruch an mich selbst die beste Psychologin zu sein die ich sein kann und mich selbst immer wieder weiterzuentwickeln, um jedem Menschen der mit mir arbeiten möchte bestmöglich dabei zu helfen in sein höchstes Potential zu finden. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer dieser Weg sein kann und ebenso unendlich wertvoll er ist da so eine unvorstellbar große Freiheit auf einen wartet, wenn man mutig genug ist seinen eigenen Ängsten und Grenzen ins Gesicht zu sehen und sich für sich selbst zu entscheiden.

Wichtig zu wissen

Ich bin Psychologin aber noch keine Klinische- und Gesundheitspsychologin oder Psychotherapeutin. Ich bin mitten in dieser Ausbildung, weil ich sie machen muss, um in Österreich unter diesem Titel arbeiten zu dürfen. Ich arbeite jedoch nach bestem Wissen und Gewissen, kenne meine eigenen Grenzen und verweise daher bei Bedarf gerne weiter an qualifizierte Kolleginnen und Kollegen bei schwerwiegenden und psychotisch auffälligen Störungsbildern.

Ich vergebe keine klinisch-psychologischen Diagnosen aber meine 7 jährige Erfahrung in unterschiedlichen klinischen, gesundheitlichen und arbeitspsychologischen Kontexten sowie als Yogalehrerin gaben mir bisher genug Wissen und Praxis, um mit Blockaden und Problemen emotionaler, physischer und spiritueller Art zu arbeiten.

Themenschwerpunkte

  • Stress & Überforderung
  • Krisen
  • Essverhalten
  • Depressionen
  • Ängste
  • Schlaf
  • Schwangerschaft
  • Mutter-Kind Beziehung
  • Weiblichkeit und Frau-Sein
  • Sinn & Sinnlichkeit

Wenn dich meine Erfahrungen, mein Wissen und meine Art zu arbeiten inspirieren und ich mit dir arbeiten darf schreib mir jederzeit gerne!

 

KONTAKT

 


Tätigkeitsbereiche und Unterschiede in der Praxis

 

Vielen Menschen fällt die Unterscheidung von Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie schwer. Alle Berufsfelder beschäftigen sich schließlich mit psychischen Problemen, Störungen und psychologischen Fragestellungen. Die folgende Darstellung soll dabei helfen, die Berufsgruppen vor allem aufgrund der Ausbildungen zu unterscheiden und ihnen auch, zumindest typische, Tätigkeitsbereiche zuzuordnen. In der Praxis gibt es zahlreiche Überschneidungen. Je nach erworbenen Qualifikationen und zusätzlich absolvierten Ausbildungen bieten Angehörige dieser Berufsgruppen manchmal auch Beratung, Coaching, Supervision und Mediation an.

Ein Psychologe und eine Psychologin hat an einer anerkannten inländischen postsekundären Bildungseinrichtung das Studium der Psychologie absolviert arbeitet in der Forschung, Ausbildung und Beratung in verschiedensten Bereichen, u.a. als EntwicklungspsychologInnen, GerontopsychologInnen, GesundheitspsychologInnen, Klinische PsychologInnen, MedienpsychologInnen, NotfallpsychologInnen, RechtspsychologInnen, SchulpsychologInnen, SportpsychologInnen, WirtschaftspsychologInnen. Ein Teil der Berufsbezeichnungen von PsychologInnen bezieht sich auf gesetzlich geregelte Berufstitel, wie Klinische PsychologIn oder gerichtlich beeidete/r Sachverständige/r.

Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen sind PsychologInnen, die zur selbstständigen Ausübung ihres Berufes (z.B. in einer Praxis) im Gesundheitswesen berechtigt sind. Dafür müssen PsychologInnen eine entsprechende Zusatzausbildung absolvieren: In speziellen Lehrgängen sind vertiefende theoretische Kenntnisse zu erwerben, auch eine praktische Tätigkeit in einer Einrichtung des Gesundheits- oder Sozialwesens ist vorgeschrieben, sowie eine begleitende Supervision. Die Ausübung der Gesundheitspsychologie und der Klinischen Psychologie umfasst die durch den Erwerb fachlicher Kompetenz erlernte Anwendung von gesundheitspsychologischen und klinisch-psychologischen Erkenntnissen und Methoden bei der Untersuchung, Behandlung, Auslegung und Änderung des Erlebens und Verhaltens von Menschen und ihrer Lebensbedingungen einschließlich der Prävention, Gesundheitsförderung, Rehabilitation und Evaluation.

Ein Psychotherapeut und eine Psychotherapeutin muss in Österreich den Anforderungen des zuständigen Bundesministeriums entsprechende Ausbildung absolviert haben und nach deren Methode (verhaltensorientiert, gestalttherapeutisch, tiefenpsychologisch, personenorientiert etc.) arbeiten.  Um PsychotherapeutIn zu werden muss man also nicht – wie häufig angenommen wird – Psychologie studieren. Die Ausübung der Psychotherapie im Sinne des Psychotherapiegesetzes ist die nach einer allgemeinen und besonderen Ausbildung erlernte, umfassende, bewusste und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen mit wissenschaftlich-psychotherapeutischen Methoden mit dem Ziel, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern.

Ein Facharzt und eine Fachärztin für Psychiatrie (und Neurologie) haben das Studium der Medizin und eine mindestens sechsjährige fachärztliche klinische Ausbildung absolviert und dürfen damit Psychopharmaka verschreiben.

Ein Facharzt und eine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin hat seit  2011 die psychotherapeutische Ausbildung als verpflichtenden integralen Bestandteil der Ausbildung zum Facharzt/zur Fachärztin für Psychiatrie im Titel angeführt. Als ärztliches Fachgebiet umfasst die Psychiatrie alle Maßnahmen der Diagnostik, Behandlung, Prävention und Rehabilitation sowie die Begutachtung von psychischen Krankheiten einschließlich deren Erforschung und Lehre. In die psychiatrische Behandlung, welche körperliche, soziotherapeutische und psychotherapeutische Maßnahmen umfasst, fließen ein umfassendes medizinisches Wissen und die klinische Erfahrung mit allen Formen psychischer Erkrankungen ein.  Im Gegensatz zu PsychologInnen und PsychotherapeutInnen ohne medizinische Ausbildung klären FachärztInnen für Psychiatrie (und Neurologie) bzw. für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin auch ab, ob und wenn ja, welche  körperliche Erkrankungen dem seelischen Leiden zugrunde liegen. So wird z.B. bei einem depressiven Patienten neben der Abklärung der psychosozialen Ursachen auch untersucht, ob die psychischen Symptome auf körperliche Probleme zurückzuführen sind – beispielsweise auf eine Schilddrüsenunterfunktion, Blutarmut und oder andere somatische Erkrankungen.

Die Quelle dafür findest du hier.